Auszug aus dem Konzept zur Förderung von Achtsamkeit und zum Schutz vor Gewalt der Evangelischen Gemeinde A.B. Wien-Gnadenkirche

Achtsamer Umgang miteinander

Die Gemeinde bekennt sich zu einem achtsamen Umgang miteinander. Das heißt, alle Bedürfnisse und Gefühle jeder Person werden respektvoll und wertschätzend behandelt. Wenn Bedürfnisse anderer Personen unklar sind, werden sie erfragt. Forderungen werden an Personen nur gestellt, wenn diese in vorher einvernehmlich getroffenen Vereinbarungen abgedeckt sind, oder wenn diese im Kontext der evangelischen Kirche nötig sind und der Gewaltschutzrichtlinie der evangelischen Kirche bzw. dem gegenständlichen Konzept nicht widersprechen. Über abwesende Personen wird ausschließlich wertschätzend gesprochen. Wenn wir Kritik üben, achten wir darauf, niemanden unnötig zu beschämen.     

  • Damit wird gefördert, bei Grenzverletzungen hinzuschauen, sie zu benennen und Verantwortung zu übernehmen   
  • Damit wird das Bewusstsein für alle Formen der Gewalt und Grenzverletzung geschärft   
  • Damit wird ein Klima geschaffen, in dem es leichter ist, Gewalt und Grenzverletzungen entgegenzutreten   
  • Damit wird ein Klima geschaffen, in dem es leichter ist, offen mit Fehlern umzugehen   
  • Damit wird es selbstverständlich, Betroffenen von Gewalt Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen

Achtsamkeits- und Gewaltschutzbeauftragte/r

Die Gemeinde ernennt eine/einen Achtsamkeits- und Gewaltschutzbeauftragte/n. Die/Der Achtsamkeits- und Gewaltschutzbeauftragte steht als Ansprechperson bei allen Fragen und Meldungen zum Thema Gewaltschutz als vertrauensvolle Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern und Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter zur Verfügung.

Die/Der Achtsamkeits- und Gewaltschutzbeauftragte handelt in Abstimmung mit der Gemeindeleitung (Pfarrer und Kuratorin).

Ihre/Seine 1. Vertretung ist der Pfarrer, ihre/seine 2. Vertretung die Kuratorin.

 

Kontakt Gewaltschutzbeauftragte/r

Thomas Atzwanger
gewaltschutz@gnadenkirche.at